Das Unternehmen

Die Firma Seeger Präzisionsdrehteile GmbH besteht seit 1981 und beschäftigt sich zunächst mit der Herstellung von Fußrastenanlagen für Motorräder.
Mit der Anschaffung des ersten Drehautomaten 1985 beginnt der Einstieg in die industrielle Massenproduktion, dem mit dem Bau der ersten, eigenen Halle 1990 Rechnung getragen wird. 1998 erfolgt der Umzug nach Salem-Neufrach.
Das dort selbst errichtete Gebäude bietet eine Nutzfläche von 3000m2 und wird Anfang 2014 durch das neu errichtete Gebäude mit 6.500m2 Nutzfläche – ebenfalls in Neufrach – ersetzt.
Die Firma Seeger befindet sich zu 100% im Besitz und unter der Leitung der Familie Seeger, seit 2011 in der zweiten Generation. Die Belegschaft umfasst derzeit 135 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

 

Zerspanung

Auf 79 Lang- und 34 Kurzdrehautomaten werden jährlich rund 50 Millionen Teile aus Edelstahl, Automatenstahl, Messing und Aluminium im Dreischichtbetrieb gefertigt.

Der Schwerpunkt liegt hier auf Bauteilen für Elektromagnete und Magnetventile, die in Nutzfahrzeugen, PKW und in der Industriehydraulik zum Einsatz kommen.

Es werden Ø von 3 bis 42mm verarbeitet, Stückzahlen zwischen 500 und 5.000.000 Stück sind möglich.

 

Nebenprozesse

Fräsen: 5 CNC-Bearbeitungszentren

Teilereinigung: 2 Dürr Mega 76W Reihentauchanlagen (Wasser)

Rollieren: 2 Anlagen Innenrollieren, 2 Anlagen Außen- und Gewinderollieren

Gleitschleifen: 2 Anlagen

Reibschweißen: bis Ø 10mm

Elektropolieren: Trommelware

Baugruppenmontage: manuell und automatisiert, mehrere Montagepressen

 

Qualität

Neben der seit 2001 bestehenden Zertifizierung nach DIN ISO 9001 wird die Qualität der Produkte durch ein starkes, sechsköpfiges QS-Team sichergestellt.

Zudem werden im Hause Seeger alle Teile einer maßlichen und/oder visuellen 100%-Endprüfung unterzogen. Rund 50 Mitarbeiterinnen sind hierfür im Zweischichtbetrieb im Einsatz.

Durch die Endprüfung wird nicht nur eine außergewöhnlich hohe Anlieferungsqualität zum Kunden sichergestellt, sondern sie ermöglicht auch sehr kurze  Prozessoptimierungszyklen und damit eine extrem niedrige interne Ausschussquote.

 

Energie & Umwelt

Mit dem neuen Gebäude wurde ein Energiemanagementsystem etabliert, das die fortwährende Analyse aller Prozesse hinsichtlich Ihrer Energieeffizienz zum Ziel hat.

Durch konsequente Nutzung von Primärenergieträgern, Prozesswärmerückgewinnung und Selbsterzeugung von Energie ist es gelungen, mehr als 11% des gesamten Energiebedarfes aus eigener Produktion zu decken.